Smartteller Research

Smartteller Daten & Studien: offene Messmodelle statt erfundener Zahlen

Diese Seite dokumentiert eigene Smartteller-Messmodelle für Lebensmittelbudget, Wochenplan-Qualität und Resteverwertung. Sie veröffentlicht bewusst keine angeblichen Marktwerte ohne belastbare Datengrundlage. Stattdessen sind Definitionen, Formeln, Prüfkriterien und spätere Publikationsregeln nachvollziehbar dokumentiert.

Lebensmittelbudget, Wochenplanung und Auswertung als Grundlage für Smartteller Datenmodelle
Messmodelle werden erst dann als Studie veröffentlicht, wenn Datenquelle, Zeitraum, Stichprobe und Berechnung nachvollziehbar dokumentiert sind.
Primärmethodik

Drei eigene Smartteller-Messmodelle

Die Modelle sind reproduzierbare Rahmenwerke. Sie trennen Methodik und Ergebnis: Solange keine belastbare Datenerhebung vorliegt, werden keine Durchschnittspreise, Nutzerquoten oder Sparversprechen erfunden.

1. Lebensmittelbudget-Monitor

Der Lebensmittelbudget-Monitor soll Preisentwicklung nicht über einzelne Aktionspreise, sondern über einen wiederholbaren Warenkorb abbilden. Dafür werden Produktgruppen, Mengeneinheiten, Händlerauswahl, Erhebungstag, Preisart und Ersatzregeln vorab festgelegt. Ein Produkt darf nur ersetzt werden, wenn Kategorie, Packungsgröße und Verwendungszweck vergleichbar bleiben. So lässt sich später nachvollziehen, ob eine Veränderung aus Preisen oder aus einer veränderten Warenkorblogik stammt.

Eine Veröffentlichung als „Smartteller Lebensmittelbudget-Monitor“ darf erst erfolgen, wenn mindestens der Erhebungszeitraum, die erfassten Händler beziehungsweise Datenquellen, die Region, sämtliche Warenkorbpositionen und die Berechnungsmethode mitveröffentlicht werden. Einzelbeobachtungen werden nicht als allgemeiner Deutschlandwert bezeichnet.

Datensatz für den Lebensmittelbudget-MonitorPflichtfelder für jede Preisbeobachtung.
FeldDefinitionWarum notwendig
Produktgruppez. B. Haferflocken, Kartoffeln, Naturjoghurtstabile Vergleichsbasis
GrundpreisPreis je kg/l bzw. geeigneter VergleichseinheitPackungsgrößen vergleichbar machen
Händler/Quellekonkreter Markt oder dokumentierte PrimärquelleNachprüfbarkeit
Region & DatumOrt/Region und Erhebungstagzeitliche und räumliche Einordnung
PreisartRegelpreis oder zeitlich begrenzte AktionAktionsverzerrung vermeiden

2. Wochenplan-Qualitätsindex (WQI)

Der WQI bewertet nicht, ob ein Gericht „gut“ schmeckt. Er prüft die Planungsqualität eines Wochenplans anhand fünf klarer Dimensionen: Budgettreue, Vorratsnutzung, Einkaufsfokus, Restelogik und Alltagstauglichkeit. Jede Dimension kann zwischen 0 und 20 Punkten erreichen. Der Gesamtwert liegt damit zwischen 0 und 100. Die Einzelwerte müssen aus dokumentierten Planmerkmalen entstehen; ein KI-Modell darf den Score nicht frei erfinden.

Beispiel: Budgettreue bewertet, ob der geplante Warenkorb innerhalb des selbst gesetzten Rahmens bleibt und ob Unsicherheit sichtbar gemacht wird. Vorratsnutzung bewertet, ob bereits vorhandene und zeitkritische Lebensmittel sinnvoll einbezogen werden. Alltagstauglichkeit betrachtet unter anderem Kochzeit, Terminlage und vorbereitbare Komponenten. Erst die Einzelwerte ergeben den Gesamtindex.

Wochenplan mit Mahlzeiten, Einkauf und Vorräten als Grundlage des Smartteller Wochenplan-Qualitätsindex
Der Wochenplan-Qualitätsindex bewertet Struktur und Umsetzbarkeit – nicht Geschmack oder medizinische Eignung.
WQI: fünf Dimensionen mit je 0–20 PunktenEin später veröffentlichter Score muss seine Einzelbewertungen offenlegen.
Dimension20 Punkte bedeutenTypisches Warnsignal
BudgettreueRahmen und Unsicherheit sind nachvollziehbar eingehaltenKosten fehlen oder liegen ungeprüft über dem Rahmen
Vorratsnutzungvorhandene und zeitkritische Zutaten werden priorisiertdoppelte Einkäufe trotz Bestand
Einkaufsfokusfehlende Mengen sind klar abgeleitetviele optionale Spezialzutaten
RestelogikÜbermengen besitzen konkrete FolgeverwendungReste entstehen ohne Plan
AlltagstauglichkeitKochaufwand passt zu Terminen und Zeitfensternaufwendige Gerichte an bekannten Engpasstagen

3. Resteverwertungs-Benchmark

Der Resteverwertungs-Benchmark vergleicht Lösungsvorschläge für identische Resteszenarien. Jede Testaufgabe nennt vorhandene Zutaten, Mengen, Verderblichkeitspriorität und erlaubte Zusatzkäufe. Bewertet werden Nutzungsgrad der vorhandenen Lebensmittel, zusätzlicher Einkaufsbedarf, Zubereitungsaufwand, Lebensmittelsicherheit und Wiederholbarkeit. Dadurch lässt sich später beispielsweise eine neue Restemonster-Version gegen dieselben Testfälle prüfen, ohne Ergebnisse nachträglich passend zu machen.

Für öffentliche Benchmarks werden alle Testszenarien, Bewertungskriterien und Modell- beziehungsweise App-Versionen dokumentiert. Änderungen an Prompt, Bewertungsregel oder Datengrundlage erzeugen eine neue Benchmark-Version. Das verhindert, dass alte und neue Ergebnisse ohne Kontext miteinander vermischt werden.

Vorhandene Lebensmittel und Resteverwertung als reproduzierbares Smartteller Testszenario
Resteverwertungs-Tests arbeiten mit vorher festgelegten Zutaten, Mengen und Bewertungskriterien.

Publikationsstandard für künftige Smartteller-Studien

Jede veröffentlichte Auswertung erhält eine feste Versionsnummer sowie Angaben zu Zeitraum, Stichprobe, Datenquelle, Ausschlüssen, Berechnungsweg und Grenzen. Korrekturen werden transparent nachgeführt. Prozentwerte werden nur veröffentlicht, wenn Zähler, Nenner und Erhebungsbasis bekannt sind. Preiswerte erhalten Region und Zeitpunkt. Anonymisierte App-Daten dürfen nur verwendet werden, wenn Datenschutz, Rechtsgrundlage und Aggregationsniveau geklärt sind.

Damit wird diese Seite zur dauerhaften Referenz für eigene Datenformate. Sie ist bewusst keine Sammlung spektakulärer Zahlen, sondern die methodische Grundlage dafür, später belastbare und zitierfähige Primärdaten zu veröffentlichen. Aktuelle redaktionelle Standards stehen ergänzend unter Methodik, Quellenregeln unter Quellen und Interessenkonflikte unter Transparenz.

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